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Vokabular (1/4)

[agleg] (sächl.)

Kleidung
Bsp: Was heascht denn du für a Agleg beianand?
(Was hast denn du an?)

[häs] (sächl.)

 

Kleidung
Bsp: So a Häs let ma jo ned amol in Schtall a!

[tschopa] (männl.)

Jacke, Mantel - kommt wohl von "Juppe".
Jedenfalls nicht zu übersetzen mit "ein Tschopen".

[grüß gott]
[heil(e)]
[pfüate]
[grüaß di]
[grüaß ne]
[seawas]

Nicht „Guten Tag"
Eine unpolitische Begrüßung/Verabschiedung unter Freunden
Eine Verabschiedungsform. Im Osten: Pfiat äch!
Grüß dich!
Grüß euch!
Servus!

[hoi]

1. Begrüßung
Bsp: Sohn kommt von Schule heim.
Mutter: Hoi!
Sohn: Hoi!
Mutter: Bischt scho do?
Sohn: Jo, mir hond hüt früher us gha.

2. Verwunderung, Erstaunen
Bsp: Vater repariert Auto, welches trotz mehrerer Versuche nicht anspringt, es sich aber plötzlich anders überlegt und dann doch startet.
Vater: Hoi, wieso tuat 's jeatz?

Beide Male nicht zu verwechseln mit "Ahoi"!

[ghörig]

Unzureichende Hilfsübersetzung: „Gehörig"
Umschreibung für alles, was so ist, wie es sein sollte, wenn es ordentlich ist

Bsp: An ghöriga Vorarlberger isst Käsknöpfle.
(Ein richtiger Vorarlberger, der etwas auf sich hält, isst Käsknöpfle).
An ghöriga Student lernt jeda Tag, od'r.

[ha?]
[was?]

Wie bitte?
Nur im Bekanntenkreis anzuwenden, sonst: Bitte?

[moatle]
Mehrz.: [moatla]

Gegenteil von Bua, also ein Mädchen

[schmelg] Mädchen (bregenzerwälderisch)

[i bi dr Kurt]

Ich heiße Kurt / Mein Name ist Kurt.

[gang mi ned a!]

Geh mir nicht auf die Nerven!

[goht 's no?]

Ausdruck der Entrüstung. Übersetzt: "Geht es dir noch gut?" "Bist du nicht mehr ganz normal?"

Bsp: Meier leert seinen Müll einfach auf dem Gehsteig aus. Müller beobachtet das und meint: "Goht 's no? Des kascht wider aweagrumma!"

[an guata]

"Einen guten." Ergänze: "Appetit!"

Bsp: Moizät! (Wiener); Wohl bekomm's! (Deutscher); An guata! (Vorarlberger)

[käsknöpfle]
[ribl]

Wiener Schnitzel, Salzburger Nockerl, Tirolerknödel und eben Käsknöpfle und Ribl

[toma:ta]

[wianerle]


[zizile]

[grumpira]

[dr butter]


[dr Semmel]


[öpflbuzga]

Nicht "Paradäsa"

Keine Kinder aus der Bundeshauptstadt, sondern das, was in Wien „Frankfurter" sind

Dasselbe wie Wianerle

Grundbirne - Noch uriger als „Erdapfel"?

Was auf „-er" enden will, muss auch männlich sein; Ausnahmen: Mutter, Tochter, Wasser, Wetter uswuswusw.

Ist zwar laut Duden angeblich falsch, heißt aber trotzdem der Semmel

Was übrig bleibt, wenn man einen Apfel abnagt

[guatile]
[krömle]
Kekse
ds.

[fohra]
[mohra]
[fraschtner]
[egger]

Bier der Fa. Fohrenburger, kurz: Fohren > Fohra
Bier der „Mohren Bräu", kurz: Mohren > Mohra
Frastanzer Bier
Egger Bier

die cola
die fanta
die almdudler
die [schpreit]
[diezano]

Nicht "das" Cola
aber auch: das 7up


Diezano - Limo aus Vorarlberg in verschiedenen Geschmacksvarianten

[znüne]
[zbräand]
[zmorga]
[zmittag]
[znacht]
[marend]

Vormittägliche Jause (um 9 Uhr eben)
Nachmittägliche Jause (sagen wir: 15.30 Uhr)
Keine Zeitangabe, sondern das Frühstück
-''- das Mittagessen
-''- das Abendessen
eine Jause

[rummate]
[loabate]

Beides Ausdrücke dafür, wenn es auf einem Teller nicht mehr appetitlich, sondern wie auf einer Baustelle aussieht

Heasch jeatz doch du a Rummate im Teller!
Heasch jeatz doch du a Loabate im Teller!

[schmürba]

schmieren
Bsp.: Butter uf 's Brot schmürba.

[schpalla]

Marmeladebrot

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